Über mich – Touren, Vision und Maschine
Meine Story
Ich bin Uwe – seit den 2000er infiziert, heute mit viel Respekt vor Straße, Wetter und Mitfahrern unterwegs. Aus Feierabendrunden wurden Wochenendfluchten und schließlich mehrtägige Touren quer durch Deutschland und Europa. Entscheidend ist für mich nicht das Tempo, sondern der Flow: die richtige Linie, die richtige Pause, der richtige Blick fürs Detail.
Meilensteine? Die ersten Touren mit "Profies". Die ersten Touren ins Mittelgebirge und dann Alpenpässe. Der Moment, in dem die Mitfahrer sagen, fahr du mal vor . Und die Abende im Hotel, wenn aus Fremden ein Team wird. Genau diese Mischung aus Abenteuer, Planung und Gemeinschaft ist touren-for-life.
Meilensteine? Die ersten Touren mit "Profies". Die ersten Touren ins Mittelgebirge und dann Alpenpässe. Der Moment, in dem die Mitfahrer sagen, fahr du mal vor . Und die Abende im Hotel, wenn aus Fremden ein Team wird. Genau diese Mischung aus Abenteuer, Planung und Gemeinschaft ist touren-for-life.
Ein weiterer Meilenstein allerdings war Anfang 2023. Da hat mich ne Scheiß-Krankheit erstmal ausgebremst. Körperlicher Verfall. Krebs. Erster Gedanke... Das war's.
Aber nein, ich bin schon während der Therapie, ok...zum Ende der Chemo, schon wieder mit meiner 125er Honda Forza zur Klinik gefahren. Zum einen war ich schon wieder einigermaßen fit, zum anderen musste das wohl auch für den Kopf sein.
Schon bald stellte sich nach dem Kopfgefühl auch schon wieder das Bauchgefühl ein. Dein Motorrad braucht auch Bewegung.
Zu Anfang ne halbe Stunde, dann eine Stunde, dann schon den ganzen Vormittag.
Dann gab es im August 2023 bei einer Nachsorgeuntersuchung Verdacht auf Rückfall. Wurde nach Göttingen geschickt, dort hatten die was größeres, Neues mit mir vor.
In völliger Ungewissheit wieder nach Hause gefahren. Dann kurz auf der Rückfahrt überlegt und kurzentschlossen am nächsten Tag mit'm Motorrad in die Eifel gefahren. Hatte nichts zu verlieren. Scheiß auf Krankheit.
Meine Motorrad-Leute waren auch dorthin unterwegs. Die werden Augen machen. Überraschung gelungen.
Und noch während unserer Tour kam die Info aus'm Krankenhaus: Sorry, alles blinder Alarm.
Diese Erfahrung war dann doch der Grund mich mit größeren und auch Solo-Touren zu beschäftigen. Inneren Frieden finden, erstmal nicht mehr um andere kümmern. Ab dieser Zeit stiegen die Kilometerleistung rapide. Und das ist gut so.
Mein Bike
Meine Basis ist derzeit mein zuverlässiges Reisebike in Form einer Suzuki V-Strom 1000 aus 2015, welche ich seit 2018 fahre. Ich habe sie mit ca. 3800 km übernommen, jetzt sind es 60000 Kilometer mehr. Stand Ende der Saison 2025. Wichtige Umbauten: Lenkererhöhung und Spiegelverbreiterung machen dieses Bike wirklich reisetauglich. Reifen werden nicht bis auf die Karkasse runtergefahren
Wartung und kleine Checks erledige ich selbst: Kettenspannung, Reifendruck, Bremsen, Ölstand – Routine vor jeder Etappe. So bleibt das Bike verlässlich, auch wenn’s mal länger dauert.
Wartung und kleine Checks erledige ich selbst: Kettenspannung, Reifendruck, Bremsen, Ölstand – Routine vor jeder Etappe. So bleibt das Bike verlässlich, auch wenn’s mal länger dauert.
Gepäck & Komfort
Leicht packen, schwer verlieren: Gewicht tief und nah am Schwerpunkt. Serienmäßige Seitenkoffer und eine Packtasche nehmen die notwendigen Dinge auf. Im Topcase befindet etwas Verpflegung, und ein kleines Sortiment an Werkzeug, Kettenspray und auch Ersatzsteile, 1.Hilfe-Set und sonstiges. Für Komfort: Gibt es die sehr gute Sitzbank und die Griffheizung.
Wetterschutz: Ein 2-teiliger Regenanzug liegt griffbereit obenauf, Wechselhandschuhe gibt es auch.
Wetterschutz: Ein 2-teiliger Regenanzug liegt griffbereit obenauf, Wechselhandschuhe gibt es auch.
Navigation & Elektrik
Navigation läuft redundant: Hauptgerät ist derzeit das TomTom 500 plus ein Android-Auto-Display wo z.B. die Kurviger-App drauf läuft. Routen plane ich mit Wegpunkten, Tankfenstern und Pausen, die allerdings nicht fix sind. Zum Leid der Raucher. Als letztes Backup hoffe ich auf die Mitfahrer.
Elektrik: Bordsteckdose + USB, Ladekabel mit Zugentlastung, wasserdichte Halterungen. Actioncams und Powerbanks zur unabhängigen Stromversorgung.
Elektrik: Bordsteckdose + USB, Ladekabel mit Zugentlastung, wasserdichte Halterungen. Actioncams und Powerbanks zur unabhängigen Stromversorgung.
Tools & Notfall
Mini-Kompressor, Reifenflickset, Kabelbinder, Gaffa, Draht, Multitool, Torx/Nüsse fürs eigene Bike, Sicherungen. Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke.
Praxistipps
Vor Abfahrt: Wetterfenster checken, Startdruck +0,2 bar für Autobahn. In der Gruppe: Rollen klären, Handzeichen nutzen, Funk testen. Jeden Abend 5-Minuten-Check am Bike. Respektiere Anwohner, fahre leise durch Orte und nimm Müll wieder mit.
Bekleidung
Textilkombi mit Level-2-Protektoren, zweiteilige Regenkombi, Sommerhandschuhe + warme Backup-Handschuhe, Stiefel als Schienbeinschutz. Unterwegs bewährt: Funktionswäsche, dünne Daunenjacke für Abende, Halstuch